2. Juli 2015

Bade-Lycra und Kuschelfrottee: mit den Summer Sprinkles könnt ihr den Sommer so richtig feiern!


Das Wetter spiel mir zur Zeit in die Hände – ist das nicht großartig? Nein, jetzt bitte nicht über die Hitze jammern, ok? Ich bin auch eher ein 20-Grad-und-ein-kühles-Lüftchen-Mensch, aber hallo!? Jetzt haben wir wochen-, ja monatelang nach dem Sommer geweint, jetzt ist er da. Mit voller Wucht. Dann füllen wir uns halt das Eisfach bis oben hin mit Eis am Stil (bei uns aktuell ca. 15 verschiedene Sorten...), kaufen Wassermelonen und Berge von Erdbeeren und springen abends nach getaner Arbeit eben noch ein bisschen durch den Rasensprenger. Oder halten die Füße in den Brunnen am Marktplatz. Trinken noch ein kühles Alster auf der Terrasse oder dem Balkon. Und freuen uns. So!

Und weil das Wetter eben jetzt just so superduper passt und gerade bei Alles für Selbermacher neue Hamburger-Liebe-Stoffe ins Regal gewandert sind, will ich euch nicht länger auf die Folter spannen: dieses Jahr gibt es einen neuen Trend: Badesachen selber nähen. Wie cool, dachte ich mir und dann gleich hinterher: das ist bestimmt mega schwer, so rutschig-flutschigen Lycra zu vernähen.

Pustekuchen!


Ich hab's ausprobiert und ganz ehrlich: babyleicht! Wer keine Angst vor Jersey hat, muss auch keine Angst vor Lycra haben.


Ich habe meinem kleinen Fräulein gleich aus dem Stand zwei Badeanzüge genäht. Schnitt selbstgemacht. Und es hat auf Anhieb geklappt! Nebenbei hat Claudia von Ki-ba-doo noch ihr tolles Freebook Badespaß entwickelt – darin enthalten sind ein Bikini, ein Badeanzug und eine Badehose für Jungs!

Ich habe meine Badeanzüge einfach mit dem unifarbenen Lycra gefüttern (also nur das Vorderteil und den Zwickel), aber mittlerweile gibt es bei Alles für Selbermacher auch noch Badefutter, diesen transparenten, weichen Stoff, mit dem Kaufbadeanzüge und Badehosen häufig gefüttert sind.

Einige meiner Probenäherinnen haben u.a. die Beinausschnitte mit Framilon verstärkt. Meiner Meinung nach muss man das aber gar nicht unbedingt. Ich habe keine Ahnung, wie sich der Gummi mit Chlor und Salzwasser verträgt. Wenn ihr die Badekleidung wirklich schön körpernah näht, sollte nichts ausleiern oder locker sitzen.

Ich habe ja im letzten Jahr schonmal von selbstgenähter Badekleidung geträumt und den Erdbeer-Bikini genäht. Allerdings leider nur aus Jersey. Das ist natürlich nicht so richtig badetauglich, denn Lycra trocknet viel schneller als Jersey. Deshalb bin ich total happy, dass in diesem Jahr der Traum in Erfüllung gegangen ist!



Und dem nicht genug! Es gibt passend zu den Designs auf Lycra meine Summer Sprinkles auch noch auf Kuschelfrottee! Das heißt, ihr könnt sogar einen passenden Bademantel, Badeponcho oder ein Strandlaken dazu nähen! I'm in heaven!

Natürlich musste ich dem kleinen Fräulein auch gleich wieder Hot Pants nähen. Das Schnittmuster kennt ihr ja schon, ihr findet es hier. Diesmal habe ich aber die Rundungen an der Seite weggelassen, eine ganz normale Seitenaht gemacht und den Bund unten in einem Stück mit Bündchen eingefasst.

Voilà, hier kommen die Summer Sprinkles!



Meine Probenäherinnen haben ein wahres Sommersfest gefeiert...

Foto: Mimi näht

Foto: Mimi näht

Foto: Mimi näht

Foto: Lillesol & Pelle

Foto: Lillesol & Pelle

Foto: Lillesol & Pelle

Foto: Missichen

Foto: Caro Style

Foto: YaMiLe

Foto: Verrückte Nadel/Kowa-Shop

Ina von Pattydoo zeigt euch auf ihrem Blog, wie man einen Triangel-Bikini nähen kann. Schaut unbedingt mal hier vorbei.
Foto: Pattydoo

Foto: Nähzirkus

Foto: Nähzirkus

Foto: Nähzirkus

Foto: Missichen

Foto: Missichen

Foto: Kuschelsterndal

Foto: Kuschelsterndal

Foto: Kuschelsterndal

Foto: Frau Liebstes

Foto: Frau Liebstes

Foto: Frau Liebstes

Foto: Frau Liebstes

Foto: Frau Liebstes

Foto: Knutsch(b)engel

Foto: Knutsch(b)engel

Das finde ich auch eine tolle Idee: eine Frottee-Einlage für die Karre! Sowas wollte ich immer mal für meine Kids für den Autositz nähen. Leider kam es nie dazu, jetzt brauchen sie das nicht mehr ;).
Foto: Fridchen Farbenfroh

Foto: Caro Style

Foto: Caro Style

Den Badeponcho, den Nina von Hedi näht genäht hat, wird es übrigens bald bei ihr als Freebook geben!
Foto: Hedi näht

Foto: Hedi näht

Foto: Hedi näht

Auch eine echt geniale Idee: Sportbekleidung aus den bunten Lycras nähen: Muddi Sarah hat ihr neues tolles Outfit bereits in der Yoga-Stunde getestet. Das kann sich doch echt sehen lassen, oder?

Foto: Muddi Sarah

Und dem nicht genug, hat sie sich auch noch einen Bikini genäht. In ganzer Schönheit seht ihr den hier!
Foto: Muddi Sarah

Sind die Sachen nicht alle irre toll? Und ich kann euch verraten: die Probenäherinnen von Alles für Selbermacher hatten allesamt gehörig Respekt vor dem Lycra. Und alle mussten feststellen, dass man gar keine Angst haben braucht. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Also, auf in den Pool! Aber vorher noch im Hamburger Liebe Stoff-Regal vorbeischauen:

Hier gibt es den schönen Lycra! Und hier die kuschelig-weichen Frottees.

Viel Spaß beim Vernähen und genießt den Sommer!

24. Juni 2015

Teatime mit viel Hamburger Liebe: Five O'Clock, meine Designs für den Herbst


Webbänder Five O'Clock: Lizzy, Teatime und Sugar Baby!
Ich muss es leider schon wieder tun: über das Wetter reden. Das tut man ja eigentlich nur dann, wenn man sonst nichts zu sagen hat. Heute mache ich mal eine Ausnahme.

Diese antizyklische Designpräsentation hat ja manchmal so ihre Tücken: mitten in der Vorweihnachtszeit oder im tiefsten Januargrau präsentiere ich euch kunterbunte Sommerkleidchen. Und umgekehrt soll ich euch im schönsten Juni – zwischen Erdbeertorte und Spaghettieis die neueseten Herbsttrends schmackhaft machen. Gelingt mir mal mehr, mal weniger gut. Diesmal ist das Wetter aber ganz klar auf meiner Seite.

Denn in den letzten Wochen fiel es mir nicht schwer, die neuen Herbststoffe zu vernähen. Draußen pfiff der Wind bei ungemütlichen 9-13°C und der Teekessel hatte keine Pause. Die Daunenjacke hat noch immer nicht den endgültigen Weg in den Sommerschlaf aka Kellerschrank gefunden und würde es im Supermarkt Lebkuchenherzen geben – ich würde sie kaufen. Sogar der Busch vor unserem Haus denkt, es wäre schon Herbst und färbt einfach seine Blätter rot! Also jetzt mal echt – was soll das denn bitte für ein Sommer sein?

Also fällt es mir gar nicht schwer, euch meine neuesten Stöffchen für Hilco zu zeigen. Eine Serie, die mir auf den Leib geschrieben ist, denn geneigte Leser meines Blogs wissen, dass ich einen Brit-Love-Tick habe. Und zwar einen ziemlich ausgeprägten.

Mein Schatz im Geschirrschrank: die Prinz Charles und Lady Di Hochzeitstasse von 1981!
Wann das genau anfing, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht war es das Brautkleid von Prinzessin Di anno 1981, als ich mit meiner Mum und meiner Schwester vor dem Fernseher klebte und den verschreckten Rehblick der zukünftigen Princess of Wales und die riesige Schleife auf dem Rücken ihres Brautkleids bestaunte. Oder ein paar Jahre später, als ich beim Schüleraustausch mitten auf einer Farm im schottischen Nirgendwo landete und den besten „Urlaub“ meines Lebens verbrachte. Noch heute versuche ich bei jedem Englandbesuch Belgian Chocolate Mint Instant Hot Chocolate zu bunkern und bei jedem „Hob Nobs“-Keks denke ich voller Sehnsucht an diese wunderbare Zeit zurück. Dort habe ich übrigens auch meinen ersten English Springer Spaniel getroffen. Der hieß Domino, war schwarzweiß (was sonst) und hat spätabends zum supper auch immer eine Keks aus der großen runden Dose bekommen.

Mein Lieblingsrezept sind zweifelsohne die Scones von meiner lieben Bloggerkollegin Andrea Jolijou – mit einem Kleks Schmand (mangels Clotted Cream) und Lemon Curd ein Hochgenuss! Überhaupt dieses Teegetrinke finde ich so gemütlich. Das Universalrezept gegen Herzschmerz, jegliche Notlagen und Verzweiflung ist eine Tasse Tee. Nachdem ich nicht gerade ein exzessiver Kaffeetrinker bin, liebe ich es, mich am Nachmittag hinzusetzen und eine Tassee Earl Grey mit einem Schuss Milch zu trinken. Dazu einen Keks und alles ist nur noch halb so schlimm/stressig/traurig/frustrierend. Probiert das mal aus!

Universalrezept gegen jede Art von Stress oder Frust: eine Tasse Tee, frischgebackene Scones oder Chocolate Chip Cookies.
So war es eigentlich fast eine logische Schlussfolgerung, dass es irgendwann mal eine Kollektion geben muss. Der Auslöser war unser neuer orangefarbener Kühlschrank. Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich bisweilen ambivalente Gefühle zu Kühlschränken hege. Für mich sind sie nämlich nicht nur Geräte, die unsere Lebensmittel frisch halten. Sondern sie sind Dreh- und Angelpunkt der Küche aka Kommunikationszentrale. Und so bin ich heilfroh, dass ich das Edelstahlmonster nun hinter mir lassen konnte und dass nach 6 langen Jahren wieder so ein orangefabenes eyecandy bei uns eingezogen ist.

Back to Smeg: endlich wieder einen Lieblingskühlschrank, den man gern ansieht!
Und da in der schönen neuen Küche noch Textilien in Form von Geschirrtüchern, Topflappen, Kissen für die Küchenbank etc. fehlten, musste eine Kollektion dafür her. Am besten eine „Teatime-Kollektion“. Und so kommt es, dass ich euch heute Five O'Clock präsentieren darf!

Diesmal gibt es fünf Designs auf einem streichelzarten Popeline. Die Stoffe sind wieder digital bedruckt und die Detailschärfe ist toll. Der Stoff ist ein bisschen leichter und glatter als ihr es bislang von Hilco-Hamburger-Liebe-Popelines gewohnt seid. Er ist sehr feinfädig und weich und erstaunlicher Weise knittert er so gut wie nicht.

Five O'Clock Baumwoll-Popeline (v.o.n.u.): More please!, Lizzy. Teatime, Sugar, Baby!, Darling

Five O'Clock Baumwoll-Popeline (v.o.n.u.): Darling, Lizzy, More please!, Sugar, Baby!, Teatime

Five O'Clock Baumwoll-Popeline (v.o.n.u.): Sugar, Baby!, Darling, Teatime, Lizzy, More please!


Weitere drei Designs kommen auf einem schönen Bauwoll-Stretchjersey. Der ist nun nicht mehr so leicht wie der sommerliche Sweet-Life-Jersey sondern weich und fest wie für den Herbst perfekt. Dazu gibtt es noch ein paar passende Ringel auf Campan.

Five O'Clock Bauwoll-Stretchjersey (v.o.n.u.): More please!, Miss Flavour und Lizzy

Five O'Clock Bauwoll-Stretchjersey (v.o.n.u.): More please!, Miss Flavour und Lizzy

Five O'Clock Bauwoll-Stretchjersey (v.o.n.u.): More please!, Miss Flavour und Lizzy

In die Webbänder habe ich mich total verknallt. Die sind so schön geworden! Ich hatte euch ja vor einer ganzen Weile mal gefragt, wie ihr die Webbänder so vernäht. Die Resonanz war riesig und hat mir gezeigt, dass Webbänder nicht nur ein quer verlaufendes Muster haben müssen, sondern dass eigentlich alle Richtungen gehen. So gibt es diesmal drei hübsche neue Designs mit Mustern in alle Richtungen. Besonders angetan haben es mir natürlich die Tassen.

Ich lasse euch mal ein paar Fotos da zum Eintauchen! In den nächsten Tagen zeige ich euch eine Menge wunderschöner Verarbeitungsbeispiele von meinen fleißigen Probenäherinnen und mir. Und ich verspreche, es kommen nicht nur Topfhandschuhe und Untersetzer lach!

Alle Stoffe und Bänder können übrigens jetzt bei Hilco vorbestellt werden und werden dann im Oktober ausgeliefert. So wie sich das draußen anfühlt, ist das nicht mehr lange hin...



Five O'Clock Popeline More please! und Webband Lizzy




Five O'Clock Webband Lizzy

Five O'Clock Popeline Darling mit Webband Sugar, Baby!
Nadelkissen aus Five O'Clock Lizzy nach diesem Tutorial und Webband Teatime

Five O'Clock Lizzy und More please! mit Webband Teatime

Einkaufstasche nach eigenem Schnitt aus Five O'Clock More please! und Lizzy

Na, habt ihr jetzt Lust auf eine Tasse Tee? Dann schaut in den kommenden Tagen unbedingt auch nochmal rein. Dann verrate ich euch auch den Link zu dem schönen Newsletter, den ich für die Händler gemacht habe.

So long... keep calm and drink a cuppa tea :)!